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Tourismus

Wohnmobilstellplätze

Wohnmobilstation mit bis zu neun Stellplätzen
Naturbadesee Arnstein, Am Alten Schwimmbad

4 x Stromanschluss (1 Euro/2 kWh)

Frischwasser (1 Euro/80 Ltr.)

Entsorgung vorhanden
(Ver- und Entsorgungsstation von April bis Oktober nutzbar)

Wohnmobilstellplatz Arnstein:
Am Alten Schwimmbad 10,  97450 Arnstein

Unterkunftsverzeichnis

Unser Werntalstädtchen Arnstein bietet die unterschiedlichsten Unterkunftsmöglichkeiten, sowohl im Stadtkern, als auch in den Stadtteilen Binsbach, Binsfeld, Büchold, Gänheim, Müdesheim und Reuchelheim. In der Broschüre sind ab Seite 18 die verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten in Gasthöfen, Pensionen und privaten Ferienwohnungen zusammengestellt.

Sehenswürdigkeiten

Alte Synagoge

Eine jüdische Gemeinde gab es in Arnstein seit dem dreißigjährigen Krieg bis zum Jahr 1937. Im Jahr 1819 errichtete sie die Synagoge in der Goldgasse im Klassizistischem Stil. In einem ungewöhnlich hohen, quasi dreigeschossigen Innenraum mit Tonnengewölbe ist die jüdische Gemeinde Arnsteins zusammengekommen. Weitere besondere Merkmale des Bauwerks sind zwei übereinanderliegende Frauenemporen an der Westseite und eine komplette Ausmalung des Betsaales. Zwei Löwen an der Ostseite im Bereich des Tonnengewölbes, die das deutsche bzw. bayerische Wappen halten, sind Hinweis auf eine ausgeprägte Assimilationsbereitschaft der Jüdischen Gemeinde von Arnstein nach der Juden-Emanzipation von 1861. Heute finden in der Synagoge Konzerte und wechselnde Ausstellungen statt.

Öffnungszeiten:
April bis Oktober: Sonntag 14-17 Uhr

Rathaus

Das Rathaus entstand 1521 anstelle eines älteren gotischen Baus. 1754 erneuert brannte das historische Rathaus 1945 bis auf die Grundmauern ab. 1949-1951 wurde es in der alten Form wieder errichtet. Nach umfassenden Sanierungsarbeiten ist die Verwaltung unserer Stadt heute barrierefrei.

Balleshaus

Im Jahr 1725 vom Tuchhändler Georg Roth errichtet, diente das Gebäude mehr als zwei Jahrhunderte als Wohnhaus, zuletzt drei Generationen im Besitz der Familie Balles, welches Familienwappen an der Rokokofassade zu sehen ist. Nach dem Erwerb durch die Stadt Arnstein und erfolgter Renovierung im Jahr 1987 beherbergt das Gebäude heute die Stadtbibliothek.

Burg Arnstein

Eine Burg ist erstmals 1225 erwähnt. 1292 erwarben sie die Würzburger Fürstbischöfe und errichteten hier den Sitz eines Amtsmanns. Durch einen Kredit an das Fürstbistum herrschte über 100 Jahre das Geschlecht der Hutten in Arnstein. Während dieser Zeit wurde die Burg weiter ausgebaut. Nach der Zerstörung im Bauernkrieg 1525 wurde das Amtsschloss in der heutigen Form 1543 wiederaufgebaut. Nach 1803 befand sich hier das Landgericht bzw. das Amtsgericht Arnstein bis zur Auflösung im Jahr 1972.
Seit 2005 befindet sich das Anwesen in Privatbesitz der Familie Illsinger und wurde seitdem von Grund auf saniert. Hier entstand aus dem ehemaligen Amtsschloss die historische Eventlocation Burg Arnstein. Das traumhafte Ambiente mit herrlicher Gartenanlage, Burghof, Festsaal und rotem Salon ist eine besondere Location für Hochzeiten, Trauungen und Firmenevents sowie Konzerte und Lesungen.

Maria Sondheim

Bereits zur Zeit der Stadtgründung stand die Arnsteiner Pfarrkirche Maria Sondheim. Die jetzige Pfarr- und Wallfahrtskirche wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut. Während der Verpfändung Arnsteins an die Herren von Hutten diente sie dem Adelsgeschlecht als Familiengrablege, wovon die zahlreichen, kunstgeschichtlich sehr wertvollen, Epitaphien zeugen.

Stadtkirche

Eine dem Hl. Nikolaus geweihte Bürgerkirche wird im Jahr 1400 zum ersten Mal erwähnt. Die heutige Stadtkirche wurde in den Jahren 1722 bis 1731 errichtet; die klassizistische Innenausstattung stammt aus dem späten 18. Jahrhundert und wurde von 1904 bis 1912 ergänzt. Besonders das prächtige Rokoko-Orgelgehäuse des Würzburger Künstlers Jakob van der Auvera ist sehenswert.

Schwesternhaus

Das markante Schwesternhaus neben dem Rathaus mit den „Streitenden Schwestern“ im Gebälk wurde im 16./17. Jahrhundert erbaut. Heute beherbergt das Schwesternhaus das Stadtarchiv und das Jugendzentrum.

Schloss Büchold

Im Stadtteil Büchold erhebt sich oberhalb eine nahezu kreisrunde Burganlage. Erstmals wurde die Höhenburg Büchold urkundlich im Jahre 1299 als Ordensniederlassung des würzburgerischen Johanniterhauses erwähnt. Wegen hoher Verschuldung übernahmen wenige Jahre später die Grafen von Rieneck das Schloss. 1364 wurde es von den Herren von Thüngen erworben und verblieb mehr als 200 Jahre in deren Besitz. Im Jahre 1596 übernahm Dietrich Echter von Mespelbrunn das Schloss.
Von 1652 bis 1749 war das Schloss Lehnsherrschaft der Familien von Dahlberg, von Greifenclau und von Ingelheim. Mit Auflösung des hochstiftlichen Amtes Büchold geriet das Schloss ab 1769 allmählich in Verfall.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erwarb ein Privatmann die Schlossruine. Für fast 200 Jahre wurde auf dem Anwesen Landwirtschaft betrieben, die erst im Jahre 2000 ihr Ende fand.

Das Schloss befindet sich jetzt in Privatbesitz von Dr. Susan Schubert und ihrem Ehemann Henning Glawatz und wurde von 2008 bis 2011 umfangreich restauriert und beherbergt auch ein kleines Schlossmuseum. Auf Schautafeln sind die unterschiedlichen Epochen und bedeutsamen Ereignisse der Schlossgeschichte aufbereitet. Auf Anfrage kann das kleine Schlossmuseum besichtigt werden: Telefon (0 93 63) 99 61 60